Heterodon Nasicus

 

... sind vorwiegend tagaktive Schlangen, die man schon fast als neugierig bezeichnen könnte.
Durch ihr angenehmes Wesen sind sie die perfekten Terrarienbewohner!!!

 

 

Westliche Hakennasennattern  (Heterodon Nasicus) sind vergleichsweise kleine, gedrungene Schlangen, deren Grundfarbe von Cremefarben bis hin zu einem Braun-Grauton stark variieren kann. Besonders auffallend ist die nach oben gewölbte Nasenspitze, die vermutlich eine Anpassung an die grabende Lebensweise der Schlange darstellt.

 

 

Im ausgewachsenen Zustand ist eine Geschlechterzuordnung vergleichsweise einfach. Während die Männchen relativ klein bleiben und durchschnittlich eine Länge von rund 50 cm erreichen, werden die Weibchen bis zu 100 cm lang und deutlich schwerer als die Männchen. Neben der Größe ist auch der Schwanz ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. Während er bei den Männchen eher lang und schmal ist, ist er bei den Weibchen eher kurz und vergleichsweise dick.

 

 

Die Zeichnung  von Heterodon ähnelt der der Zwergklapperschlange (Crotalus viridis), was in freier Wildbahn nicht selten zum Tod der Tiere führt, da sie von unerfahrenen Personen als gefährlich eingestuft wird und erschlagen wird.

 

Tatsächlich sieht die kleine Schlange jedoch wesentlich gefährlicher aus als sie ist. Ihr komplexes Aggressionsverhalten überrascht im ersten Moment jedoch. 
Bei Gefahr heben Heterodon ihren  Kopf, spreizen das Nackenschild und beginnen zu fauchen. Reicht dies nicht um den Angreifer abzuschrecken "greift" sie an und attackiert einen mit ihrer spitzen Schnauze und verspritzt ein übel riechendes Analsekret.
Sollte der Angreifer noch immer keine Anstalten machen zu gehen, wird sich die Schlange auf den Rücken drehen, das Maul öffnen, die Zunge heraushängen lassen und sich tot stellen. Dies wird phasenweise noch von Kotabsonderungen und einem blutenden Maul begleitet.

Dieses Verhalten ist jedoch bei Heterodon, die in Gefangenschaft groß geworden sind, eher selten zu beobachten.
Meistens belassen sie es beim Nackenschild Spreizen und Fauchen und sind, sobald man sie einmal auf der Hand hat, die friedlichsten Tierchen.    

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